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Mittwoch, 22. November 2017

De finibus bonorum et malorum. Hä ...?

oder:
Verführt Macht Männer zu sexuellen Übergriffen?

In den U.S.A. rollt eine Welle von Enthüllungen zu sexueller Belästigung von Frauen durch Männer in Schlüsselpositionen, in Machtpositionen im Showbusiness und in der Politik. Wahrscheinlich folgen demnächst weitere Veröffentlichungen solchen Fehlverhaltens aus der Wirtschaft, denn es ist kaum anzunehmen, dass das ein Sektor ist, in dem solcherlei Mißbrauch nicht vorkommt.

Wenn Männer ihre Finger nicht von Frauen lassen können die klar machen, dass sie das nicht wollen und tolerieren ist es schlimm genug. Diese Annäherungsversuche durch geöffnete Bademäntel, Nacktauftritt oder Masturbation vor den Objekten der Begierde sind wahrhaftig abscheulich. Noch widerlicher allerdings sind solche verlogenen, erzchristlichen Lumpen. Die, wie der Senatskandidat Moore, sich an Minderjährige heran manchen.

Letzterer hat sich selbst belastet als er in einem Interview von seiner Ehefrau sprach:
Mit 15 hat er sie 'beobachtet' und geheiratet hat er sie dann als sie 23 wurde.
Schon da hat er also eine Minderjährige im Visier gehabt - weswegen die Anschuldigungen der anderen Frauen umso glaubwürdiger sind.

Wie kürzlich mehrfach beim Herrn bloedbabbler zu lesen war ist es bei uns manchmal nicht sehr viel besser um die Moral und den Anstand bestellt.

Was hervorgehoben werden muß ist aus meiner Sicht die Verlogenheit besonders kirchlicher Kreise, die oft in solche Übergriffe eingebunden sind und sie zu vertuschen suchen - oder gar selbst die Täter sind. Da bekommt der Begriff "Christliche Nächstenliebe" eine völlig neue, verabscheuungswürdige Bedeutung.
Zu all dem Leid das Religionen über die Welt bringen kommt nun eine weitere Dimension hinzu. Spätestens da müßten doch bei Vielen die Alarmglocken läuten und der Gedanke an einen Kirchenaustritt endgültig in die Tat umgesetzt werden.

(On the ends of good and evil)

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