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Denkfehler: Wir halten uns für Riesen und sind doch nur Zwerge.

"Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft.
Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit"

(George Orwell, 1984)



Sonntag, 13. Juli 2014
Kosten & Lebensqualität

Die Ausgangslage

Als ich 2005 berufsbedingt nach Hamburg zog kostete eine Zwei-Zimmer-Wohnung in Eppendorf ca. 450 €uro. Heute, knapp zehn Jahre später, ist eine solche Wohnung nicht unter 650 €uro zu mieten. Ich kenne keinen Berufszweig in dem in den letzten zehn Jahren die Gehaltssteigerung 45% betragen hat - das wären pro Jahr ca. 5% Gehaltserhöhung.

In München, womöglich noch begehrter als Hamburg, Frankfurt oder Berlin, bezahlt man mittlerweile für eine Ein-Zimmer-Wohnung um die 700 €uro. Das ist selbst bei überdurchschnittlichen Einkommen ein dicker Batzen des monatlichen Budgets.

Nun hilft es nicht viel das lediglich zu beklagen. Es muß erstmal die Frage gestellt werden wodurch diese Steigerung entsteht und zweitens wie man ihr begegnet.
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Wodurch also werden die steigenden Mieten in deutschen Großstädten hervorgerufen?

Die erste Antwort:

Das ist eine Frage von Angebot & Nachfrage - wenn viele Menschen eine Wohnung suchen können die Vermieter die Mieten erhöhen, es finden sich offenbar immer noch genug Mieter die das bezahlen.

Die zweite Antwort:

Wer sich eine solche Miete aus eigener Entlohnung nicht leisten kann bekommt Hilfe vom Staat - Wohngeld, zum Beispiel, ist da eine Variante. Aber wer erfüllt schon die Kriterien für den Erhalt von Wohngeld? Die Zahl der Berechtigten hält sich deswegen auch in Grenzen.
Immerhin ist es für einen kleinen Teil der Mieter genug um sich die nachgefragten, überhöhten Mieten gerade noch leisten zu können.

Die dritte Antwort:

Anleger von nah und fern sehen in den Immobilien eine lohnende Geldanlage, denn in ihren eigenen Ländern ist das Geld nicht mehr "sicher" - sie sehen die Gefahr es zu verlieren.
In einer solchen Situation ist das Risiko des Verlustes von 10 oder 20 % der Geldanlage vernachlässigbar wenn sich die Marktlage ändert, denn im schlimmsten Fall droht zu Hause ein 100%-Verlust.
Hier kommen auch die institutionellen Anleger ins Spiel. Sie suchen ebenfalls nach Anlagemöglichkeiten nachdem die gewerblichen Immobilien nicht mehr absetzbar sind und deswegen keine Rendite zu erwarten ist. Wohnungen werden immer noch nachgefragt, die Zahl der Single-Haushalte wächst - und damit die benötigte Zahl von Kleinwohnungen vor allem dort, wo noch Unternehmen angesiedelt sind die wachsen.
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Wie lassen sich die Mietpreise bremsen bzw. weitere Erhöhungen stoppen?

Die erste Maßnahme: Wohn- oder Vermietzwang

Wegen der hierzulande bestehenden gesetzlichen und steuerrechtlichen Vorgaben kann es sich für Besitzer lohnen Wohnraum unvermietet "leer stehen" zu lassen - da könnte, nach dem Motto "Eigentum verpflichtet!" eine Regelung helfen die es verbietet Wohnungen über einen gewissen Zeitrahmen hinaus unvermietet zu halten. Überschreitet der Besitzer - egal ob Privatperson oder Gesellschaft - diese Fristen müßte die Kommune übernehmen und eine Vermietung vornehmen. Ziel ist hier eine Angebotserhöhung, wodurch die Nachfrage besser befriedigt werden könnte.

Die zweite Maßnahme: Ausgleichsabgabe

Außerdem könnten gesetzliche Vorgaben geschaffen werden, die fordern, dass Investoren zusätzlich zu ihrer Anlage einen Beitrag zur Infrastruktur leisten der vom Kaufpreis zum einen und vom Mietpreis zum anderen abhängig ist.
Dies beinhaltet den Gedanken, dass Menschen die in diesem Wohnraum leben einen Beitrag zum Gesamtwohl der Stadt/Region leisten, sie dem Anleger seinen Geldeinsatz durch die Mietzahlung erstatten und darüber hinaus einen Zugewinn sichern.
Die Ausgleichsabgabe auf den erhobenen Mietpreis - eventuell versehen mit einem Exponentialfaktor - bremst das Mietbegehren.

Der Anleger profitiert durch Wertsteigerung der Immobilien in einem nachfrageintensiven Markt ohne selbst einen Beitrag zu leisten - die Kosten für die Infrastrukturmaßnahmen werden nur von denen getragen, die tatsächlich dort leben und arbeiten:
Demnach handelt es sich also bei einer Zusatzabgabe auf den Kaufpreis um eine Abschöpfung des Gewinnpotenzials von Immobilien, was eine Abkühlung des überhitzten Marktes nach sich ziehen könnte.

Die dritte Maßnahme: Mißverhältnis Angebot/Nachfrage korrigieren.

Wenn es ein Mißverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage gibt wäre es sinnvoll durch vermehrte öffentliche Bautätigkeit die Situation zugunsten des Angebots zu verschieben - das allerdings durch gemeinnützige, öffentliche Institutionen, denn in der Vergangenheit hat sich ja gerade gezeigt, dass die Einbindung von auf Profit ausgerichteten Unternehmen langfristig eher zu einer weiteren Verteuerung von Wohnraum geführt haben - ohne gleichzeitig die Erhaltung und Modernisierung zeitgemäß voranzutreiben.
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Nachsatz:
Selbstverständlich erhebt dieser Artikel nicht den Anspruch alle Facetten des Problems erschöpfend zu besprechen.

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Sonntag, 6. Juli 2014
"Und willst du nicht mein Bruder sein ...."
".... dann schlag' ich dir den Schädel ein!" - so lautet ein etwas drastisches, gefügeltes Wort. Es ist, wie ich meine, eine gute Einleitung zu den folgenden Überlegungen.

Frau Rabe brachte mich kürzlich zum Nachdenken. Mit einer Frage [Wo ist der Unter­schied zu anderen?] in ihrem Kommentar.

Natürlich sind Menschen verschieden und 'glauben' - geprägt aus Elternhaus, Schule, Beruf, Landsmannschaft und Erfahrung - an sehr unterschiedliche Dinge. Diese Vielfalt ist es ja gerade, die das Leben interessant macht. Was zugleich heißt:

Diese Verschiedenheit ist weder Anlaß zur Sorge, noch sollte sie Anlaß für 'tödliche' Feindschaft sein.

Wie bekannt gelingt das aber selten bis nie. Wer verschiedener Meinung ist wird erstmal mit Worten 'bearbeitet'. Um die Meinung an die eigene anzugleichen. Gelingt das nicht auf Anhieb, so werden nach und nach stärkere Geschütze aufgefahren:

Vermeintliche oder tatsächliche Meinungsführer aus dem öffentlichen Leben werden zitiert. Auf die schlimmen Folgen dessen, was passiert wenn man sich nicht besinnt und umdenkt wird hingewiesen. Der Verlust an Freunden und Bekannten wird beschworen. Wenn das alles nicht hilft werden die Gespräche immer lauter, immer heftiger und am Ende gar - je nach Herkunft und erlerntem Konfliktlösungsverhalten - 'tätlich' ....

Ich kann beispielsweise christliches Denken (oder auch naturheilkundliche "Behandlung") nicht ernst nehmen. Vieles, was dazu gesagt und geschrieben ist, ist mir schon deswegen verdächtig, weil es keiner Logik - wenigstens keiner nachvollziehbaren Logik - folgt.

Um allerdings die Apologeten einer solchen Denkweise als Mensch zu schätzen, als Mensch zu achten, muß ich nicht unbedingt gleicher Auffassung zu den oben genannten (nur als Beispiel gewählten) Themen sein:

Wenn also Jemand eine Meinung vetritt die ich nicht teilen kann so ist das eine Sache. Derjenige bleibt aber ein Mensch, er wird nicht automatisch zum Feind.

Ich mag seine Lebensideale nicht teilen, aber solange er nicht versucht meine wegzunehmen kann ich auch damit bestens leben. Dennoch darf ich und muß ich aus meinem Selbstverständnis und Lebensentwurf darauf hinweisen WAS ich an dem Denken & Handeln Anderer für falsch halte.

Was Vielen fehlt ist eine grundsätzliche Gelassenheit andere Meinungen hinzunehmen - und sie nicht als persönlichen Affront, als Angriff oder Frechheit zu sehen. Eine Tatsache, die übrigens auch im geschäftlichen und politischen Umgang gut täte.
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1. Unter dem - ähnlich klingenden - Titel "Und willst Du nicht mein Bruder sein… oder „Was erlaube Schweiz?“ " gibt es übrigens einen (sehr) lesenswerten Artikel zum Thema "Verhältnis Schweiz - EU".

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* Zum Ursprung dieses Satzes gibt es verschiedene Deutungen:
2. Universal-Lexikon
3. WIKIPEDIA
4. Geflügelte Worte (Wikipedia) / Wikiquote
5. Bistum TRIER - das übrigens mit der Zuordnung zu Lenin irrt. Wie aus Ziffern 2-4 leicht zu erkennen ist.

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Wunschdenken ("wishful thinking") vs. Realität
.... oder:
Der "amerikanische Exzeptionalismus" ist angeknackst ..?!

Bei uns heißt es:
Wir sind (bald) Weltmeister.
Wir sind Papst.
Mir san mir.

Bei den Amerikanern heißt es:
.. Finally, let’s remember that our leadership is defined not just by our defense against threats, but by the enormous opportunities to do good and promote understanding around the globe - to forge greater cooperation, to expand new markets, to free people from fear and want. And no one is better positioned to take advantage of those opportunities than America ..
[telepolis]
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Das will ich mir schon etwas genauer ansehen & kommentieren.

" .. that our leadership is defined not just by our defense against threats .. "


- Wer die größte Armee/Luftwaffe/Marine der Welt mit den höchsten Verteidigungsausgaben unterhält bestimmt offenbar selbst was unter "defense" und "threats" zu verstehen ist.

Jedenfalls nicht das, was der Rest der Welt darunter versteht.

Der Rest der Welt sieht eine völlig außer Rand & Band geratene U.S.A. die überall wo es ihr paßt militärisch durchsetzt was politisch nicht durchsetzbar wäre - unterstrichen durch den Anspruch ein 'Monopol' auf die alleinige Definition dessen zu haben, was für jeden gut sein muß, weil es für die U.S.A. gut ist.
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" .. by the enormous opportunities to do good and promote understanding around the globe .. "

- Wo immer auf der Welt die U.S.A. in der Vergangenheit politische Führer und Systeme unterstützt haben war es nicht zum Besten für die Bevölkerung, sondern zum Besten für eine schmale Führungselite (wobei sich mir die Finger sträuben 'Elite' zu schreiben, Profiteure beschreibt es wohl besser) sowohl in den 'beglückten' Ländern als auch in den U.S.A. selbst.
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" .. to forge greater cooperation, to expand new markets .. "

- Statt 'forge' (schmieden) hätte wohl besser 'force' (zwingen) gepaßt, denn nach dem geflügelten Wort "Und bis du nicht willig, so brauch' ich Gewalt" wird dampfwalzenartig alles platt gemacht was den AMERIKANISCHEN Plänen im Wege steht:
Siehe Kooperationsverträge, die geheim ausgehandelt werden und stets zugunsten der U.S.A. ausgelegt werden - siehe ACTA, TTIP, etc. ....

'expand new markets' - ja, nach amerikanischem Muster, sogar der genetische Code sollte ja vor einigen Jahren "patentiert" werden, was dann selbst dem höchsten U.S.-Gericht nicht ganz geheuer war und zurückgepfiffen wurde.

Der Schwerpunkt liegt auf 'expand' - was aus U.S.-Sicht bedeutet:
Nach amerikanischem Rechtsverständnis und mit amerikanischen Geschäftsmethoden, bereits vorhandene Rechtliche und den Konsumentenschutz beinhaltende Schranken werden als 'wettbewerbswidrig' und "Wettbewerbshindernis" angesehen und einfach ignoriert oder durch Verträge 'neutralisiert' ....

Der Gipfel aber war die folgende Aussage, und das vor dem Hintergrund der Enthüllungen zu den weltweiten und illegalen Praktiken der NSA und begleitender Geheimdienste:
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" .. And no one is better positioned to take advantage of those opportunities than America .. "

- Ja, sie schaffen ihre Möglichkeiten indem selbst bei befreundeten Nationen alles ausgespäht wird was man ausspähen kann, in unserem Fall sogar noch unterstützt durch unsere eigene Geheimdienste. Nach verlorenen Kriegen nannte man diese Helfershelfer des Feindes "Kollaborateure" und machte ihnen den Prozeß.
Bis heute weigert sich der Bundesanwalt auch nur einen Finger zu rühren, obwohl die Spatzen bereits die Wahrheit darüber von den Dächern pfeifen.
Wahrscheinlich sind in ihm die drei Affen zugleich repräsentiert:
Er sieht nichts, hört nichts und sagen tut er schon erst recht nichts ....

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Freitag, 20. Juni 2014
"Fortschritt"?
Alles - und zwar sofort, das war ein Gitte-Song. Es ist aber offenbar für die nachfolgenden Generationen irgendwie bestimmendes Lebensmotto geworden. Ohne, dass es Vielen bewußt ist.

Angetrieben von der Technologie und der allzeitigen Verfügbarkeit gibt es keine Rückzugsmöglichkeiten mehr - wo früher 'Freizeit' angesagt war ist der 'moderne Mensch' in Bereitschaft. Oder kennen sie jemanden, der Abends sein smartphone abschaltet und beiseite legt?
Da geht es doch für die Meisten erst richtig los ....

Nimmt man dann noch den Aspekt der ständigen Überwachung hinzu bleibt von 'Privatsphäre' nichts übrig. Ich kann einfach nicht glauben, dass die Mehrzahl aller Menschen sich DAS als Perspektive für ihr ganzes weiteres Leben wünscht.

Läßt sich das Rad zurückdrehen? Nein, bestimmt nicht. Aber es läßt sich etwas ändern. Angefangen bei mehr Sicherheit durch überlegte(-re) Preisgabe von Informationen, weiter mit technischen Maßnahmen um Schnüffelei abzuwenden, und schließlich indem man sich einfach mal ausklinkt und NICHT verfügbar, also 'online' ist.

Das geht. Bestimmt. Weil ich es aus einer Zeit kenne, als es diese Technik noch nicht gab und wir trotzdem ein produktives, ausgefülltes und manchmal sogar ereignisreiche(-re)s Leben führten.

Ja, ich hebe hier schulmeisterlich den Zeigefinger. Das tut aber der Korrektheit der Aussage keinen Abbruch ....

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Dienstag, 17. Juni 2014
Vergangenheit?
.
Unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit arbeiten einige Wissenschaftsdisziplinen an der Erforschung der Vergangenheit auf unserem Planeten.

Archäologen und Geologen zum Beispiel.

Das ist für die entsprechend Tätigen einerseits positiv, andererseits negativ. Wie? Das paßt doch nicht zusammen!

Doch, denn 'positiv' ist, dass so auch die enormen Kosten solcher Vorhaben nicht in Frage gestellt werden - wären sie besser kommuniziert & damit bekannt, ergäbe sich sicher bald die Frage ob das denn überhaupt sinnvoll ist. Weil es doch schon so weit zurück liegt und der Einfluß auf die heutige Zeit damit zweifelhaft sein könnte.
Der alleinige Zweck "Wissen" anzusammeln, völlig wertfrei, erscheint nämlich vielen Zeitgenossen als Begründung für die Bereitstellung von Forschungsmitteln nicht ausreichend.

Negativ ist das, weil die Mittel zwar für Einzelprojekte reichen, es aber auf diese Weise viele Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte dauern wird bis umfassende Gesamtbilder zur Verfügung stehen.
Zudem sind die Wissenschaftler auf Eigenmotivation angewiesen, denn ihre Funde & Folgerungen werden meist einer breiten Öffentlichkeit nicht zugänglich und ihre Leistung bleibt ohne - zeitnahe - Würdigung.

Hieran zeigt sich sehr deutlich das Dilemma, das Wissenschaftler von nicht wirtschaftlich verwertbaren Disziplinen haben:
Es gibt viel zu entdecken - es fehlen allerdings die Mittel das auch zu tun.
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Die Erforschung der Vergangenheit ist stets auch ein Lehrstück für die Gegenwart:
Sie zeigt, dass von Menschen hervorgebrachte Veränderungen der Erde nie Bestand hatten - dafür sorgten die geologischen Veränderungen und der Zerfall von Gesellschaften die damit mittel- oder unmittelbar zusammenhingen. Festzuhalten ist allerdings auch, dass die menschliche Hybris genau das zu leugnen trachtet.

Ich möchte als Abschluß ein Zitat anfügen, das gerade in unserer heutigen Zeit unbegrenzte, aktuelle Gültigkeit hat - aber beurteilen sie, liebe Leser, selbst:
.. Gerät der menschliche Ursprung nämlich in Vergessenheit, so ist der einzelne den starren Regeln des Zusammenlebens ausgeliefert, die nicht mehr bloß einem Miteinander dienen, sondern umgekehrt den einzelnen einschränken und ihn seiner Spontaneität berauben ..
[Zitiert aus dem Hauptwerk des Daoismus "Zhuangzi" von Zhuāng Zhōu, chinesischer Philosoph und Dichter.]

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Freitag, 13. Juni 2014
One+ invite?
Hallo an Alle:

Ich möchte gern das One+ kaufen - und wie bekannt* braucht man dafür ein "invite" ....

Wer "invite(-d)" mich?
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* Siehe Abbildung
1

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Dienstag, 10. Juni 2014
Erhaltet die Netzneutralität
- ein Vorschlag zur Kommunikation des Problems
*update* (10.06.2014)
"Die Macht der Zensur hat sich von den staatlichen Stellen mittlerweile auf private Unternehmen verlagert, eine gefährliche Entwicklung, da sie erstens schwer nachweisbar ist und zweitens nicht den gesetzlichen Regeln folgt." - das war der einleitende Satz zum Artikel von gestern zum Thema Zensur.

Heute geht es um ein noch wichtigeres Thema: Netzneutralität.

Das ist den meisten Menschen schwer zu vermitteln und eine 'griffige' Beschreibung dessen zu geben, was es für die einzelne Person bedeutet. Der Begriff selbst ist nicht aufschlußreich, daher muß eine einfachere Erklärung gefunden werden um die Dringlichkeit der Angelegenheit zu beschreiben.

Ich schlage vor:

"Geld soll Inhalt & Geschwindigkeit
des Internets bestimmen!
Wollt ihr das?"
Netzneutralität erhalten!

- denn Aufhebnung der Netzneutralität ist nur eine verdeckte Spielart von Zensur .... und wo ich gerade dabei bin:
Es sollte selbstverständlich sein, dass alle Inhalte die den lokalen/nationalen Gesetzen entsprechen, ohne Eingriffe der Netzbetreiber veröffentlicht werden. Egal wo sie selbst ihren Firmensitz haben.


*update*
(10.06.2014)
Siehe hierzu einen Beitrag bei "telepolis".

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Mittwoch, 4. Juni 2014
Benzin-Verkäufe -
ein Indikator für die Wirtschaftssituation?
Eine wenig bekannte Entwicklung spielt sich im Hintergrund der Wirtschaft ab:
Während die Preise für Energie (darunter gefaßt sowohl Strom, wie Gas und Treibstoffe) ständig wachsen, sinken gegenläufig sowohl die Verkaufsmenge wie auch der Erzeugerpreis*.

Üblicherweise wird uns erzählt der Markt regele sich nach "Angebot & Nachfrage" - warum also passiert das bei der Energie gegenläufig? Beispiel U.S.A.: Seit Jahren sinken die Tankstellenverkäufe. Den Verbrauchern wird aber weisgemacht, die importierte Menge Öl steige jährlich um einen bestimmten Betrag um "Wachstum" vorzugaukeln. Wachstum gibt es nur bei den eingelagerten Mengen, nicht beim Verkauf!

Auch hierzulande steigen die Preise seit Jahren** - und das vor dem Hintergrund sinkender Durschnittsverbräuche der Fahrzeuge. Markt ad absurdum - das wird aber der zahlenden Masse nicht vermittelt. Egal wie die Verbraucher befragt werden, sie sind der Überzeugung, es herrsche Mangel an Energie.

Wie übrigens auch die Masse der produzierten - aber unverkäuflichen - Neuwagen rund um die Welt ständig ansteigt (siehe hier). Wer es nicht glaubt kann sich selbst per Google-Earth von diesen Autohalden überzeugen.

In den U.S.A. sind gerade die Träume geplatzt man könne aus Ölschiefer Unmengen von Öl per Fracking gewinnen - was jetzt noch dort erwartet wird entspricht einer Verbrauchsmenge von gerade 30 Tagen .... und wenn man dann bedenkt, dass der Verbrauch ständig gesunken ist und die Lager voll sind wird der Versuch solche Lagerstätten zu erschließen vollends zur Farce.

Zusammenfassend läßt sich also sagen:
Die Autohalden wachsen weil sich die Bevölkerungen in vielen Industrieländern ein neues Auto nicht mehr leisten können. Der Energieverbrauch sinkt während die Verkaufspreise steigen, auch das führt bei den Verbrauchern zu einer Umschichtung anstatt Investitionen in längerfristige Wirtschaftsgüter (z.B. Autos) zu tätigen brauchen sie das Geld für kurzfristigen Konsum. Oder gar Verbrauch über die eigene Leistungsfähigkeit hinaus, finanziert durch Kredit. Nicht nur in den U.S.A. steigt die Zahl derer, die nie wieder zurückzahlen werden was sie geborgt haben, auch bei uns wächst diese Zahl.

Das bedeutet, dass die Wirtschaft schrumpft, nicht wächst, wie uns alle Politiker weismachen wollen. Wenn weniger Fahrzeuge weniger verbrauchen muß man allerdings fragen ob das der Grund für den sinkenden Kraftstoffverbrauch ist. Sicher nicht. Denn der rückläufige Verbrauch durch neue Fahrzeuge macht nur einen geringen Teil des (gesamten) Rückganges aus, der größere Teil entsteht durch geringere Fahrzeugbewegungen - also rückläufige Warentransporte wegen schrumpfender Wirtschaft.
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* Ausnahme sind bestimmte Sonderformen der Ölgewinnung, bei denen der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis steht, allerdings 'en-passant' ein nicht wieder gut zu machender Umweltschaden entsteht.

** Quelle der Destatis-Abbildungen

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Freitag, 30. Mai 2014
"Sonnensteuer"
Vor einigen Monaten hatte ich über Arizona berichtet
- dort machen sich die Energieversorger stark dafür Einspeisungen und selbsterzeugte Energie aus Sonnenlicht mit einer Abgabe zu belegen.

Am Ende meine Frage:
"Ich bin gespannt,
wann hier bei uns die erste Gesell­schaft auf die Idee kommt ...."


Nun, es hat nicht einmal ein Jahr gedauert und schon ist die Antwort parat - unser Wirtschaftsminister Gabriel übertrifft (als Sozialdemokrat!) noch alle Kapitalistenträume:
[Zitat von 'telepolis']
.. Wer Solarstrom in großen Sonnen-Kraftwerken erzeugt, soll künftig mindestens drei Cent Sonnensteuer pro Kilowattstunde für den Eigenverbrauch bezahlen. Wer dagegen Kohlestrom erzeugt und diesen selbst verbraucht wie die großen Kohlekraftwerke, soll von der EEG-Umlage befreit bleiben.
Diese total verrückte und kabarettreife Idee hat ausgerechnet der Wirtschaftsminister dieses Landes, zugleich zuständig für die Energiewende, ins Spiel gebracht: Sigmar Gabriel! ..
.... und irgendwann, da bin ich sicher, wird noch ein Politiker auf die Idee kommen Sauerstoff der Luft zu besteuern, das lebenswichtige Wasser wollte ja die EU auch nicht als "Menschenrecht" akzeptieren.

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Donnerstag, 22. Mai 2014
Nebelkerzen
"De Maizière berichtet von Abhör-Einschränkungen" schreibt das Handelsblatt - so wie auch einige andere Blätter die Agenturmeldungen kritiklos und ohne weitere Prüfung auf tatsächliche Gegebenheiten unter das (Europa-) Wahlvolk bringen.

Liest man genauer, so wird deutlich, dass es sich erneut lediglich um Absichtserklärungen ohne konkrete Ausgestaltung handelt - wie stets im Verhältnis zu unserem "wichtigsten Verbündeten" U.S.A. .... da denkt der informierte und nachdenkliche Bürger "Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube." und ist sicher wie das aussehen wird wenn erstmal die Europawahl vorbei ist:
"business as usual"
- die NSA wird nicht einen Deut an ihrer Vorgehensweise ändern. Da es aber so bald keinen zweiten Snowden geben wird dürfen wir rätseln, ob das, was wir aufgetischt bekommen, der Wahrheit entspricht.

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Dienstag, 20. Mai 2014
Die Weltbevölkerung steigt
und die vorhandenen Resourcen schwinden ....
*ÜBERSETZUNG*
Global Population & Global Resources Rapidly Moving in Opposing Directions
[http://independentreport.blogspot.com.es/2014/05/global-population-global-resources.html]
1

Weltweite Population & globale Resourcen bewegen sich rasant auseinander

 
Das Wachstum der Weltbevölkerung im letzten Jahrhundert ist nichts weniger als außergewöhnlich. Exponentielles Wachstum der Menschheit stellt eine große Herausforderung und Schwierigkeit in den kommenden Jahrzehnten dar.

1900 betrug die Weltbevölkerung geschätzt 1,564 Milliarden. Seit Juli 2013 hat die Weltbevölkerung schätzungsweise 7,152 Mrd. erreicht (United States Census Bureau).

Bemerkenswert ist, dass sich die Weltbevölkerung im 20. Jahrhundert vervierfacht hat.

Das Bevölkerungswachstum im Westen wurde schneller nach der Einführung der obligatorischen Impfungen und Verbesserungen in Medizin und Hygiene.

Allerdings wurde das globale Bevölkerungswachstum weitgehend durch die erhöhte Nahrungsmittelproduktion angetrieben (die wiederum wurde durch fossile Brennstoffe wie aus Erdgas abgeleiteten Düngemitteln, Pestiziden auf Ölbasis und durch Kohlenwasserstoffverbindungen betriebener Bewässerung ermöglicht wurde) und erlaubte diese massive Expansion.

Fehlen ausreichend Rohöl und ölbasierte Düngemittel, dann kann dieser Bevölkerungsboom sich nicht fortgesetzen. Darüber hinaus werden zusätzliche Milliarden von Menschen erheblich größere Mengen an Ressourcen brauchen, von denen viele nicht erneuerbar und damit nicht nachhaltig zu nutzen sind.

Die UN sagt ein stetig sinkendes Bevölkerungswachstum in der nahen Zukunft voraus. Allerdings wird die Weltbevölkerung voraussichtlich bis zum Jahr 2050 dennoch eine Größe zwischen 8,3 und 10,9 Milliarden zu erreichen.

Doch einige Analysten stellen die Möglichkeit weiteren Wachstum der Weltbevölkerung in Frage, insbesondere wegen des wachsenden Druckes auf Umwelt, globale Nahrungsmittelversorgung und Energie-Ressourcen.

Zum Beispiel warnt Professor John Beddington, wissenschaftlicher Chefberater der britischen Regierung, davor, dass bis zum Jahr 2030 die Welt 50% mehr Energie, Nahrung und Wasser brauchen wird. Nach einem Bericht der Ernährungs-und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) von 2009 müßte die Welt bis zu 70% mehr Nahrungsmittel produzieren, um bis zum Jahr 2050 3,8 Milliarden zusätzliche Menschen zu ernähren.

Allerdings werden die höheren Ölpreise, der Verlust von Ackerland, und die Auswirkungen des Klimawandels unweigerlich die Getreide-und Nahrungsmittelpreise in die Höhe treiben, vielleicht außerhalb der Reichweite von Milliarden der Ärmsten der Welt.

Rund um die Welt werden die Fischbestände durch Überfischung dezimiert. Dies ist durchaus problematisch, da so viele Menschen darauf angewiesen, Lebensmittel aus den Ozeanen zu beziehen. Derzeit lebt etwa 40% der Weltbevölkerung im Bereich bis zu 100 km von der Küste, und Meeresfrüchte ist der größte Anteil ihrer Nahrung.

Laut World Wildlife Fund (WWF) ist die globale Fischereiflotte ist 2-3 mal größer als das, was die Meere nachhaltig hervorbringen können.

Als Ergebnis, sagt WWF, werden 53% der Fischbestände der Welt voll abgeschöpft, 32% sind überfischt, völlig erschöpft oder erholen sich gerade von einer Erschöpfung. Darüber hinaus sind die meisten der Top-Ten der Meeresfische, die rund 30% der gesamten Fischereiproduktionsmenge ausmachen, vollständig ausgebeutet oder überfischt.

Die Bestände aller derzeit als Lebensmittel gefangenen Arten werden, lt. WWF, um 2048 zusammenbrechen, wenn an der augenblicklichen Situation nichts geändert wird.

Das ist wirklich schlechtes Timing für die Menschheit, da die Weltbevölkerung voraussichtlich bis Mitte des Jahrhunderts mit 10,9 Milliarden Menschen ihren Höhepunkt erreichen wird. Offenbar müssen wir Meeresfrüchte in Zukunft von den Menüs streichen. Das wird die Ernährung all dieser zusätzlichen Milliarden von Menschen wirklich erschweren, wenn nicht unmöglich machen.

Wir müssen unsere Anbaumethoden neu zu bewerten, und beginnen Dinge weitaus effizienter und nachhaltigerzu gestalten um ein Massensterben zu vermeiden. Die wichtigste Frage für die Zukunft wird Wasser sein. Rund um den Globus sind die Bevölkerungszahlen angestiegen, unser Wasserverbrauch exponentiell gewachsen.

Als Ergebnis sind unsere Grundwasserreservegebiete mit einer alarmierenden Geschwindigkeit entleert worden. Zum Beispiel die Ogallala Grundwasser, die 30 Prozent des Bewässerungsbedarfs der Vereinigten Staaten umfasst, könnte bis zum Jahr 2060 überwiegend aufgebraucht sein wenn die aktuellen Trends anhalten.

Einer der weltweit führenden Ressourcen-Analysten, Lester Brown, hat davor gewarnt, dass 18 Länder - die die Hälfte der Weltbevölkerung ausmachen - zur Zeit ihre unterirdischen Wasserreserven bis zu dem Punkt auspumpen, der nicht wieder aufgefüllt wird, und wo als Folge die Erträge (Entnahmemengen) jedes Jahr immer kleiner werden. Dies ist, was als "PeakWater" bezeichnet wird.

Offensichtlich ist die Art, wie wir heute frisches Wasser verwenden unhaltbar. Die Realitäten des globalen Bevölkerungswachstums und der Wasservorräte kollidieren.

Fast die Hälfte aller in den Vereinigten Staaten verwendeten Wassers wird für die Aufzucht von Tieren als Lebensmittel verwendet.

Mehr als 2.400 Gallonen (ca. 9.085 Liter) Wasser werden benötigt, um ein Pfund Fleisch zu produzieren. Ein Pfund Weizen verbraucht dagegen nur 25 Gallonen (ca. 95 Liter).

Während die Erde 57 Millionen Quadrat-Meilen Landfläche (147.629.321.731 km²) hat, gibt es nur 12 Millionen Quadrat-Meilen (31.079.857.206 km²) Ackerland (landwirtschaftliche Flächen). Dies sind nur 21 Prozent der gesamten Landfläche der Erde, eine Zahl, die bei Jedermann ernsthafte Bedenken erzeugen sollte.

Aufgrund von Erosion schwindet diese Zahl. In der Tat geht pro Jahr Ackerland in alarmierender Geschwindigkeit verloren: Über 38.610 Quadrat-Meilen (100.000 km²).

Dies deutet auf eine Bevölkerung, die immer mehr an wertvollen Ressourcen- in einigen Fällen nicht erneuerbaren Ressourcen - in einer stetig wachsenden Menge verbraucht, um den Bedürfnissen einer wachsenden Weltbevölkerung gerecht zu werden.

Wir Menschen brauchen jetzt das Äquivalent von 1,5 Planeten, um uns zu erhalten, und von den 2030er Jahren wird es zu einem Äquivalent von zwei Planeten gestiegen sein. Das Problem ist natürlich, dass wir nur einen Planeten zur Verfügng haben.

Nach dem zuvor referenzierten Bericht aus 2009 der Ernährungs-und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) wird die Welt 70% mehr Nahrungsmittel zu produzieren haben, um bis zum Jahr 2050 alle zu ernähren. Was voraussichtlich zusätzliche 2-3 Mrd. Menschen sein werden.

Ein führender australischer Wissenschaftler sagt zu unser aller Entsetzen voraus, die Welt müsse in den nächsten 50 Jahren mehr Lebensmittel produzieren als wir in den Tausenden von Jahren seit Beginn der Zivilisation produzierten. Das ist eine erschreckende Aussicht.

Wie könnte das überhaupt erreicht werden? Ein solches Ziel klingt absolut fantastisch.

In diesem Jahrhundert werden wir schließlich an die Grenzen der Ressourcenextraktion stoßen. In Zukunft wird das Leben, das wir immer für selbstverständlich gehalten haben, letztlich durch Ressourcenerschöpfung begrenzt werden.

Leider ist unsere gesamte Lebensweise offenbar nicht nachhaltig. Laut "Global Footprint Network" verbrauchen wir Menschen nun die natürlichen Ressourcen der Erde für ein ganzes Jahr in weniger als drei Vierteln eines Jahres.

Im Jahr 2013 hat die Menschheit in weniger als neun Monaten so viel von der Natur verbraucht wie die Erde nur in einem Jahr regenerieren kann.

Wie es das Herb-Stein-Gesetz mit eleganter Schlichtheit ausdrückt:
"Wenn etwas nicht ewig so weitergehen kann wird es aufhören."

"Earth Overshoot Day" ist der Tag des Jahres an dem die Menschen die Vorräte an Land, Bäumen und Fischen abgeschöpft haben und an dem die Jahreskapazität des Planeten Abfallprodukte (wie z.B. Kohlendioxid) zu absorbieren überschritten ist.

Diesen "ökologischen Fußabdruck" berechnet man aus der Fähigkeit des Planeten Ressourcen wieder aufzufüllen und Abfall zu absorbieren. Dies wird im Vergleich zum Verbrauch globaler Rohstoffe durch die Menschen berechnet.

"Earth Overshoot Day" kam im Jahr 2013 ein paar Tage früher als im Jahr 2012. Es war Teil eines beunruhigenden und fortlaufenden Musters - eines Musters, das einfach nicht nachhaltig ist.

Das Global Footprint Network sagte, dass im Jahr 1961 nur rund zwei Drittel der zur Verfügung stehenden natürlichen Ressourcen auf der Erde von der Menschheit verwendet wurde, aber schon in den 1970er Jahren erhöhte Kohlendioxid-Emissionen und allgemeiner Verbrauch das, was der Planet leisten konnte, zu überholen.

Der Bericht bekräftigt was Forscher und Wissenschaftler zuvor gesagt hatten: Menschen brauchen jetzt das Äquivalent von 1,5 Planeten, um sich zu erhalten, und von der Mitte des Jahrhunderts wird es auf zwei Planeten gestiegen sein.

Also, was bedeutet das für die Menschheit? Die Aussichten sind beängstigend.

Laut einer neuen Gemeinschafts-Studie, unter Verwendung von Forschungen der NASA, könnte die Gesellschaft in nur wenigen Jahrzehnten zusammenbrechen.

Der Bericht listet fünf Risikofaktoren für gesellschaftlichen Zusammenbruch auf:
Bevölkerung,
Klima,
Wasser,
Landwirtschaft und
Energie.
Die Konvergenz von Nahrungs-, Wasser- und Energiekrise könnte einen "perfekten Sturm" während der Lebenszeit von vielen von uns die derzeit leben hervorrufen.

Die Studie sagt, dass alle gesellschaftlichen Zusammenbrüche in den letzten 5.000 Jahren zweierlei bewirkten: "Streckung der Ressourcen aufgrund der Überlastung der ökologischen Tragfähigkeit" und "Wirtschaftsschichtung der Gesellschaft in Elite [reich] und Massen (oder "Allgemeinheit") [arm]."

Letzteres ist ein Thema, das ich hier und jetzt nicht ansprechen will, aber ich habe es früher schon abgedeckt, als ich über Ungleichheit und das Verschwinden der amerikanischen Mittelschicht viele Male berichtet habe.

Während einige sicherlich geneigt sind zu glauben, dass die Technologie uns letztlich retten wird, verneint der Bericht diese Möglichkeit.

"Der technologische Wandel kann die Effizienz der Ressourcennutzung erhöhen, aber führt auch dazu, sowohl den Pro-Kopf-Ressourcenverbrauch und das Ausmaß der Ressourcengewinnung zu erhöhen, so dass diese Effekte, unter Vernachlässigung von Reglementierungen, Verbrauchssteigerungen als Ausgleich für die erhöhte Effizienz der Ressourcennutzung bewirken."

Dies sind beängstigende Perspektiven. Folglich sind sie schwierige Diskussionsthemen für viele von uns, und noch schwieriger zu akzeptieren. Aber sie einfach zu ignorieren schafft nicht sie nicht aus dem Weg. Massive, historische, und beispiellose Veränderungen sind bereits in Gang.

Wir müssen uns anpassen - und wir müssen es schnell tun. Die Weltbevölkerung und unsere globalen Ressourcen bewegen sich rasant in entgegengesetzte Richtungen. Dies wird in Verzweiflung und nicht wieder gut zu machenden Ergebnissen für Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt enden.

Der Weg, den wir eingeschlagen haben ist von Natur aus nicht nachhaltig. Die Welt muss sofort ihre Anstrengungen auf die Erhaltung und Effizienz zu konzentrieren, mit besonderem Schwerpunkt auf Erneuerbarkeit. Und natürlich gibt es noch den Komplex rund um eine Geburtenkontrolle.

The time is now. This won't wait.
[Die Zeit ist reif. Dies wird nicht warten.]
 Übersetzung by wvs
Weil ich das Thema für sehr dringend und bedeutsam halte habe ich mir die Mühe gemacht den Text ind Deutsche zu übertragen um ihn auch für Jene 'lesbar' zu machen, die die englische Sprache nicht oder nicht so gut beherrschen.
Im englischen Original sind noch einige Links vorhanden auf die ich hier verzichtete habe, die ich aber denen ans Herz lege, die englischen Text lesen können.  

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Freitag, 16. Mai 2014
W A R N U N G
W A R N U N G
.
vor "phishing"-Mails vom gleichen Typ wie unten abgebildet:
 
beeblebrox666@online.de

 
Ziel der Gauner ist es, dass die Empfänger die angehängte *.zip-Datei öffnen und sich so den Trojaner auf ihre Maschine laden.
!! NICHT ÖFFNEN !!
!! Unbesehen sofort löschen !!

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Online seit 4731 Tagen
 
 
Last modified:
13.07.14 01:44
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Kosten & Lebensqualität Die Ausgangslage Als ich 2005 berufsbedingt nach Hamburg zog kostete eine Zwei-Zimmer-Wohnung...
Mr.Yoda, 13.07.14 01:44
.... war ich nicht, weil ich am nächsten Tag früh raus mußte - sorry.
Mr.Yoda, 09.07.14 22:18
falls du zufällig online sein solltest bin noch n paar stunden wach...
wilhelm peter, 07.07.14 23:48
den giftzwerg find ich klasse wilhelm busch lässt grüssen fehlen nur noch die zeichnungen...
wilhelm peter, 07.07.14 04:35
als kabarettist und früherer headlineformulator ist mir die zuspitzung gelegentlich genuss...
wilhelm peter, 07.07.14 01:46
Je älter ich werde desto besser verstehe ich die Motivation von Eremiten. Manchmal bin...
Mr.Yoda, 07.07.14 01:31
glaubst gar nicht wie abgeschieden ich in meiner gutsortierten mülltonne lebe weil es immer...
wilhelm peter, 07.07.14 01:13
schöne 'kurzanalyse' - ich habe sehr viel mehr text dazu gebraucht ;c)
Mr.Yoda, 07.07.14 01:00
Manchmal wünschte ich mit kompromißloser g e w e s e n zu sein!...
Mr.Yoda, 07.07.14 00:58
die stärkere tyrannis zieht der schwächeren die eier stramm - natürlich im namen der...
wilhelm peter, 07.07.14 00:45
wissen meinen glauben träumen bei mir gibts zwei kriterien die sich sehr oft widersprechen nach...
wilhelm peter, 07.07.14 00:40
"Und willst du nicht mein Bruder sein ...." ".... dann schlag' ich dir den Schädel...
Mr.Yoda, 06.07.14 23:42
Wunschdenken ("wishful thinking") vs. Realität .... oder: Der "amerikanische Exzeptionalismus" ist angeknackst ..?! Bei uns...
Mr.Yoda, 06.07.14 23:39
"Fortschritt"? Alles - und zwar sofort, das war ein Gitte-Song. Es ist aber offenbar für...
Mr.Yoda, 20.06.14 10:02
Mensch gegen Natur .... Nach dem 1. Hauptsatz der Thermodynamik: "Die Energie eines abgeschlossenen Systems...
Mr.Yoda, 20.06.14 02:54
habs nochmal überflogen die einschübe am inkriminierten ort sind der letzte status meines erkennens...
wilhelm peter, 17.06.14 05:09
gestern bis 16 uhr geschlafen dann 22-24uhr jetzt gleich wieder 9 uhr arzttermin hab...
wilhelm peter, 17.06.14 04:55
Ich gleiche das durch einen Mittagsschlaf aus - sehr hilfreich, kann ich nur empfehlen...
Mr.Yoda, 17.06.14 03:57
hast recht meine konzentraton hat grenzen danke
wilhelm peter, 17.06.14 03:53
Danke für die Erweiterung zu den griechischen Philosophen - genau da sehe ich einen...
Mr.Yoda, 17.06.14 03:49
dilemma entweder man besinnt sich auf seine wurzeln oder rennt spontan gegen die wand ist...
wilhelm peter, 17.06.14 02:50
Vergangenheit? . Unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit arbeiten einige Wissenschaftsdisziplinen an der Erforschung der Vergangenheit...
Mr.Yoda, 17.06.14 02:29
"Stoffwechselschlacken" VORBEMERKUNG "Stoffwechselschlacken"³* gibt es nicht - der Begriff ist ein Kunstwort ohne Wahrheitsgehalt! Wer...
Mr.Yoda, 14.06.14 14:43
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Mr.Yoda, 10.06.14 13:16



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